Literarisches

Dienstag, 26. August 2008

schreibt das Hamburger Abendblatt:

Als Frank Lehmann 30 wurde, wollte er nur noch "Herr Lehmann" genannt werden. Sein lässiges Berliner Leben, in dem hauptsächlich Bier getrunken, sinnfrei gequatscht und auf wer-weiß-was gewartet wurde, änderte sich plötzlich. Die Mauer ging auf.

schön blöd.
dabei ist doch regel nummer eins beim schreiben über bücher: jemand, der das buch gelesen hat sollte nicht merken, dass man selbst das buch nicht (ganz) gelesen hat. (eine problematik, die mich auch gerade beschäftigt...)

interview mit herrn regener zum neuen buch dann auch eher nicht so spannend. ich wüßte aber auch nicht, was ich den regener fragen sollte. da würd ich mir lieber was von ihm vorlesen lassen... oh, mach ich ja! :)

da der ganze artikel.

Sonntag, 2. September 2007

Nagel: "Wo die wilden Maden graben"

freitag nacht in der ubahn zu lesen begonnen, heute nachmittag beendet.
und da ist es wieder, dieses unangenehme gefühl, das gleichzeitig das beste gefühl ist, das man beim lesen der letzten sätze eines buches haben kann: ich bin traurig, dass es schon vorbei ist. dass die erfahrung, diesen text das erste mal zu lesen zu ende ist, dass da nicht noch mehr da ist, von diesen worten, mehr von dem gefühl, das man beim lesen dieses buches hat.
"wo die wilden maden graben" ist ein großartiges buch.
weil es so viel mehr ist, als man auf den ersten blick, nach lesen des klappentextes oder irgendwelcher werbetexte oder inhaltsangaben erwarten würde.
nicht nur ein buch über das rocknroll leben, über das in-einer-band-sein, das auf-tour-sein, das heimkommen, das sich-irgendwie-durchschlagen-um-dazwischen-seinen-traum-zu-leben. es ist ein buch übers leben, übers jungsein und älter werden, übers sich verlieren und wiederfinden, übers träumen und denken und lieben.
mein leben und das leben, das nagel im buch beschreibt sind gänzlich verschieden. das einzige was nagel und ich teilen sind wohl eine liebe zur musik und eine liebe zum geschriebenen wort, aber selbst diese gemeinsamkeiten äußern sich in ziemlich unterschiedlicher weise. und trotzdem habe ich mich im buch so oft wiedergefunden. in details, in momenten, in gefühlen. nagel bringt in 2 sätzen einen gemütszustand auf den punkt, den zu fassen, geschweige denn in worte zu fassen, mir seit jahren nicht gelingt...

ein unterhaltsames, lustiges, trauriges, berührendes, ehrliches, wunderbares buch.
lesen sie das!
(ich werds wieder tun.)

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throw away my misery

Hoi-Ahoi!

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... lieblings ursi, wie schoen von dir mal wieder was...
(-:E kemaicita (Gast) - 5. Jan, 18:52
doch,
du warst mit mir das erste mal lebensmittel einkaufen!...
ursi - 3. Jan, 19:29
hihi, die wurst bei 24...
hihi, die wurst bei 24 schaut beim ralf aus wie "herr...
fraumorgenstern (Gast) - 3. Jan, 18:05
Besinnlicher Content
ursi - 20. Dez, 14:19

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Soundtrack.

zur zeit: tomte, muff potter, click, coldplay, robocop kraus

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ja, eh. und für die uni auch, eh.

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